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Blogbeiträge

In den Blogposts der zurückliegenden Wochen und Monate haben wir uns intensiv und ausführlich mit zentralen Audio-Themen beschäftigt, und das Feedback war zu unserer Freude sehr positiv. Etliche wünschten sich aber auch kürzere Texte oder Zusammenfassungen, zum schnellen Zwischendurchlesen, für vielbeschäftigte Radiomacher und Manager.
Die digitale Transformation der Wirtschaft, ja unserer gesamten Lebenswelt, ist längst in vollem Gange. Digital shoppen, Partnersuche, konferieren, abstimmen, lernen, Termine buchen, Podcasts hören, Filme streamen und und und – all das gehört heute selbstverständlich zu unserem Alltag.
Lokales und regionales Werbeinventar könnte schon heute auf elektronischem Wege vertrieben werden. Auf Online-Buchungsplattformen, bundes- oder sogar weltweit.
Der Lockdown-bedingte Crash des lokalen Werbemarktes hat viele Privatradios in arge Bedrängnis gebracht. Nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa. Denn Werbung ist und bleibt nun mal die einzige Einnahmequelle der privaten Radiopublisher.
Wie wir alle wissen, nutzen digitale Medienanbieter wie Google, Instagram oder Facebook schon lange sehr viele Daten, um das eigene Werbeinventar anzureichern und Targeting zu ermöglichen. Sie gaukeln vor – und ich benutze bewusst diese provokative Formulierung – sie gaukeln vor, dass sie genaue Informationen darüber haben, wann und wo z.B. Frauen um die 50 aus dem Großraum Hamburg, die gerade einen Friseur suchen, online anzutreffen sind.
Auf den ersten Blick scheint die aktuelle Pandemie denjenigen Recht zu geben, die das klassische (Privat-)Radio schon länger auf dem Abstellgleis sehen. Denn in ohnehin schwierigen „digitalen“ Zeiten schmolzen dessen Werbeumsätze 2020 wie Schnee in der Sonne.